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Zunächst muss jedes einzelne RAID mit "mkraid
/dev/mdX" angelegt und per "raidstart
/dev/mdX" gestartet werden. Da md2 von md0 und md1
abhängig ist, müssen diese natürlich zuerst gestartet werden, bevor
md2 initialisiert werden kann. Anschließend können md2 und md3 wie
eine normale Festplatte verwendet werden: Dateisystem anlegen,
mounten, etc.
Beim Software-RAID Level 5 startet der Kernel einen zusätzlichen
Prozess, der sich um das RAID Level 5 kümmert. Unter der Last des
Festplatten-Benchmarkprogramms "bonnie" beobachtet man
interessanterweise, dass bonnie selbst ständig über 50 % Prozessorlast
erzeugt, während der RAID 5-Prozess zwischen 20 % und 30 % bleibt,
obwohl verschiedene RAID Levels verschachtelt wurden.
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